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Die AIDS-Hilfe Hamburg e.V. wünscht Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch!

HIV Selbsttest Heimtest

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HIV Selbsttest, Heimtest, Autotest, 1 Test, Ergebnis nach 10 Minuten, einfache Anleitung in Bildern, von der Deutschen AIDS-Hilfe empfohlen
Verkaufspreis19,00 €
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Exacto HIV-Selbsttest
Der Exacto® HIV-Selbsttest ist ein HIV-Test für den privaten Gebrauch, der von der Deutschen AIDS-Hilfe empfohlen wird.

Leistungen und Eigenschaften des Tests
• 99,9 % Zuverlässigkeit
• Einfache Anwendung mit nur einem Bluttropfen
• Schnelles Ergebnis: innerhalb von 10 Minuten

Ein positiver Test muss bestätigt werden
Wenn der Test ein positives Ergebnis anzeigt, sollte man das Ergebnis überprüfen lassen, z.B. im Gesundheitsamt, in einem
Checkpoint oder in einer HIV-Schwerpunktpraxis. In seltenen Fällen (bei ca. einem von tausend Tests) schlägt der Test fälschlicherweise an und zeigt ein positives Ergebnis, obwohl man nicht HIV infiziert ist. Mit einem Bestätigungstest kann man eine Infektion dann sicher bestätigen oder ausschließen.

Eine HIV-Infektion sollte umgehend behandelt werden
Wenn eine HIV-Infektion bestätigt wird, sollte man – am besten in einer HIV-Schwerpunktpraxis oder einer infektiologischen
Ambulanz – mit einer HIV-Therapie beginnen, um die Gesundheit zu erhalten.

Was ist HIV? Was ist Aids?
HIV steht für Human Immunodeficiency Virus, auf Deutsch menschliches Abwehrschwäche-Virus. HIV befällt vor allem
Zellen des Immunsystems und schwächt deren Fähigkeit, Krankheitserreger und fehlerhafte Körperzellen zu bekämpfen.
Ohne HIV-Therapie wird das Immunsystem im Verlauf von mehreren Jahren immer schwächer. Es treten zunehmend Symptome und Erkrankungen auf, gegen die sich der Körper sonst problemlos wehren kann.
Von Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome = erworbenes Abwehrschwächesyndrom) spricht man, wenn bestimmte,
zum Teil lebensbedrohliche Erkrankungen auftreten. Dazu gehören schwere Lungenentzündungen oder bestimmte Tumore
wie das Kaposi-Sarkom.

Aids kann man verhindern
Die HIV-Infektion ist – wenn sie rechtzeitig erkannt wird – gut behandelbar. Die Medikamente werden meist gut vertragen.
Wenn Nebenwirkungen auftreten, kann man auf andere HIV-Medikamente ausweichen. Die HIV-Therapie blockiert
die Vermehrung der Viren in den Körperzellen. Die Zahl der Viren sinkt innerhalb der ersten Behandlungswochen so stark,
dass sie im Blut mit den üblichen Messmethoden nicht mehr nachgewiesen werden können. Die Folge: das Immunsystem erholt sich wieder und die Lebenserwartung ist fast so hoch wie bei nicht mit HIV-Infizierten. Da kaum noch HI-Viren im Körper zu finden sind, kann HIV selbst beim Sex ohne Kondome nicht übertragen werden.

Viele Menschen wissen nichts von ihrer HIV-Infektion
In Deutschland wissen ca. 13.000 Menschen nichts von ihrer HIV-Infektion. Ein HIV-Test und die anschließende HIV-Therapie
könnten bei ihnen verhindern, dass HIV unbemerkt ihren Körper schwer schädigt oder dass sie sogar an der Erkrankung
sterben. Test und Therapie könnten außerdem verhindern, dass sich die Sexualpartner- und Partnerinnen dieser Personen
mit HIV infizieren.

HIV-Tests sind einfach und sicher
Für den HIV-Selbsttest Exacto reicht ein Blutstropfen aus. Der Test misst, ob Antikörper gegen HIV vorliegen. Antikörper
lassen sich mit Selbsttests spätestens 12 Wochen nach der Infektion nachweisen. Eine HIV-Infektion kann man also mit dem Selbsttest nur dannsicher ausschließen, wenn der Test frühestens 12 Wochen = 3 Monate nach dem letzten Risikokonktakt durchgeführt wird (wenn es also in den zwölf Wochen vor dem Test kein HIV-Risiko gab).

Wie wird HIV übertragen?
HIV kann nur übertragen werden, wenn
• beim Sex Viren in ausreichender Menge auf die Schleimhäute
(von Scheide, Enddarm, Innenseite der Penisvorhaut, dem „Bändchen“ oder Harnröhreneingang) gelangen. Ungeschützter
Vaginalverkehr und ungeschützter Analverkehr bergen beim Sex ein hohes Risiko – für beide Partner. Das
Risiko beim Oralverkehr hingegen ist sehr gering.
• beim Injizieren von Drogen Viren direkt ins Blut gelangen – beim Teilen von Spritzen und Kanülen mit anderen.
• in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder beim Stillen Viren von der Mutter über Blut oder die Muttermilch auf das
Kind übertragen werden.

Sehr hoch ist die Virenmenge bei HIV-Infizierten ohne Therapie im Blut, im Sperma, im Flüssigkeitsfilm auf der Schleimhaut
von Enddarm und Vagina und in der Muttermilch. Nicht infizieren kann man sich über Speichel, Schweiß, Tränenflüssigkeit. Hier ist die Virusmenge zu gering. Kein Übertragungsrisiko besteht also beim Küssen, Umarmen, in der Sauna oder auf Toiletten.
Ist bei HIV-Positiven die Viruslast dank der HIV-Therapie unterdrückt, können sich ihre Sexualpartner selbst beim Sex ohne
Kondom nicht infizieren. HIV-positive Frauen mit HIV-Therapie können gesunde Kinder zur Welt bringen.

Wie kann man sich schützen?
• Kondome verhindern beim Vaginal- und Analverkehr zuverlässig eine Ansteckung mit HIV und reduzieren auch das Risiko für die Übertragung von anderen Geschlechtskrankheiten.
• Bei erfolgreicher HIV-Therapie des HIV-positiven Partners kann es zu keiner HIV-Infektion des Sexualpartners kommen
(„Schutz durch Therapie“).
• Durch die Einnahme einer HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (HIV-PrEP) kann man eine HIV-Infektion beim Sex verhindern.
Vor anderen Geschlechtskrankheiten schützt die HIV-PrEP nicht.
• Beim Injizieren von Drogen schützt „Safer Use“, d.h. Spritzen und Kanülen nicht mit anderen teilen!

Weitere Informationen zur richtigen Anwendung von Kondomen oder Frauenkondomen (Femidomen), zu „Schutz durch
Therapie“, zur HIV-PrEP und zu „Safer Use“ finden Sie auf der
Webseite der Deutschen AIDS-Hilfe: www.aidshilfe.de

Wo kann ich mit über HIV und andere Geschlechtskrankheiten informieren?
Deutsche AIDS-Hilfe (DAH)
www.aidshilfe.de
Informationen zu HIV / Aids, Hepatitis und Geschlechtskrankheiten. Kostenlose Informationsmaterialien. Adressen von Aidshilfen, Teststellen und Selbsthilfekontakten.

www.aidshilfe-beratung.de
Portal zu den Beratungsangeboten der Aidshilfen rund um HIV / Aids, Hepatitis und Geschlechtskrankheiten. Anonym. Im Einzelchat (online) oder telefonisch.
Die Telefonberatung der Aidshilfen erreichen Sie unter der bundesweit einheitlichen Nummer 0180 33 19411. Montag
bis Freitag von 9 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 14 Uhr. 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, maximal
42 Cent pro Minute aus deutschen Mobilfunknetzen.

Bei Fragen zum Produkt kontaktieren Sie uns bitte. Bitte berücksichtigen Sie, dass wir aus datenschutzrechtlichen Gründen weder online, noch telefonisch beratend tätig werden können.